Häufig gestellte Fragen

Wie lange halten Styroporverpackungen kalt?

Für die am häufigsten an uns gestellte Frage gibt es keine Antwort - jedenfalls nicht ohne eine Menge Rückfragen oder Hellseherei.

Für den Einsatz von Styropor-(airpop) Verpackungen für den Kühltransport sollten einige Dinge im Vorfeld gut bedacht sein, um die richtigen Boxen auszuwählen. Allein durch unterschiedliche Materialdichte des Kühlgutes (z. B. gefrorene Brötchen oder gekühlter Käse) entstehen hohe Unterschiede in der Haltbarkeit der Temperaturen.

Besonders für temperaturempfindliche Waren gelten 3 Dinge als Basis guter Verpackung:

  1. Die Verpackung darf nicht entschieden wärmer sein als das Verpackungsgut.
  2. Es soll so wenig wie möglich Luft in der Verpackung sein.
  3. Die Auswahl der Kühlelemente (Trockeneis oder Kühlakkus) muss angepasst werden.

Blindes pauschales Verlassen auf den Packstoff Styropor im Allgemeinen sorgt oft dafür, dass am Ende verdorbene Ware beim Kunden eintrifft. Hier ist jedoch nicht der Packstoff die Ursache, sondern die Wahl der falschen Verpackungsspezifikationen. Deshalb ist eine gute Fachberatung für den Einsatz von Styroporverpackungen unerlässlich und zahlt sich aus. Das komplexe Thema der Temperaturbeständigkeit besprechen wir ausführlich mit unseren Kunden. Praxisnahe Temperaturtests und Probesendungen von Waren ergeben fundierte Richtwerte, auf denen sich der Einsatz weiterer Verpackungen aufbauen lässt. Ziel ist es, die zu Ihrem Produkt passenden Boxen mit den richtigen Kühlelementen auf die Reise zu schicken. An kompetenter Beratung führt kein Weg vorbei – optimale Kühlung bedeutet auch ein Optimum für Ihre Firmenkasse und zeichnet Sie als Fachhändler besonders aus.

Was ist Styropor?

Unter diesem Namen ist heute das 1949 bei der BASF erfundene „Expandierbare Polystyrol (EPS)“ bekannt. Ausgangsstoff ist das aus Erdöl gewonnene Styrol. In der Polymerisation werden Styrolmoleküle durch das Treibmittel Pentan zu perlförmigem expandierbarem Polystyrol gewandelt. Dieses bläht sich unter Erwärmung mit Wasserdampf bis zum 40fachen seiner Größe auf und kann wieder mit Wasserdampf weiter aufgebläht und geformt werden. sei es zu Fahrradhelmen oder Fischboxen.

Was schützt Styropor?

Mit minimalem Materialaufwand erfüllen Styropor-Verpackungen unterschiedlichste Schutz- und Sicherungsaufgaben:

  • Lebensmittel wie Fisch, Obst oder Gemüse behalten in der hygienischen geschmacks- und geruchsneutralen Verpackung ihre Frische.
  • Technische Geräte wie Kühlschränke, Fernseher oder Computer werden druck- und stoßsicher transportiert.
  • Medikamente, Blutkonserven oder Impfstoffe werden unter konstant tiefen Temperaturen dorthin transportiert, wo sie dringend benötigt werden.
  • Mit seinen hervorragenden Temperatureigenschaften als Dämmmaterial spart Styropor Energie im Haus
  • In Fahrradhelmen oder Kindersitzen verarbeitet rettet Styropor Leben.

Wie funktioniert der Schutz von Styropor gegen Stoßbeanspruchung oder Temperaturen?

Styropor ist elastisch sehr verformbar und polstert wie ein Kissen. Darum sind empfindliche oder zerbrechliche Gegenstände selbst bei großer Transportbeanspruchung sicher geschützt. Die Dämmeigenschaften funktionieren bei Styropor wie bei einem aufgeplusterten Vogel, der sich vor Kälte schützt – durch Luft. Diese ist zu 98% der Hauptbestandteil von Styropor und bewirkt den Isolationseffekt gegen Temperatureinflüsse von außen.

Ist Styropor nicht umweltschädlich?

Gerade Styropor trägt in unterschiedlichster Weise dazu bei, die wertvollen Ressourcen unserer Erde zu schonen und den CO2-Ausstoß zu verringern.

  • Styropor besteht zu 98% aus Luft und nur 2% aus Polystyrol. Damit ist Styropor eine superleichte Transportverpackung, die trotz hoher Schutzeigenschaften wegen des geringen Transportgewichts auch weniger Energie auf dem Transport verbraucht. Ein leichter Lkw benötigt eben weniger Benzin.
  • Heizung und Kühlschrank benötigen zum Erzeugen von Wärme oder Kälte viel Energie. Dank seiner hervorragenden Isoliereigenschaften hilft hier Styropor, die Energiezufuhr von außen zu reduzieren oder teilweise ganz zu vermeiden, was Energie spart und den CO2-Ausstoß verringert.
  • Styropor wird recycelt, bereits jetzt kommen 70% der Styroporverpackungen zurück in die Wiederverwertung. Zurückgenommene Styroporteile lassen sich z.B. durch Einschmelzung in Spritzguss-Polysterol umwandeln. Es lässt sich auch synthetisches Rohöl für die Kunststoffherstellung daraus gewinnen. In Wärmeheizkraftwerken kann zur Ressourcenschonung durch thermische Verwertung von Styropor Fernwärme erzeugt werden.
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